Bei den neun Aufführungen der Gunther Festspiele 2026 mit Regisseur Julian Niedermeier, auf der imposanten Freilichtbühne in Gehmannsberg , waren die Besucher von den dxarbietungen der 100 Laienspieler und der Schauspieltechnik so begeistert, dass trotz hohen Anzahl von fast 400 überdachten Sitzplätzen, am Ende viele keine Tickets mehr bekamen.
Gunther war ein thüringingischer Reichsgraf, der die Macht und die Freuden des damit verbundenen Lebens aber auch die Grausamkeiten von Kriegen… kannte. Vor seinem 50. Lebensjahr (vor der Jahrtausendwende) hatte er sich entschieden, fortan ein Leben als Benediktinermöch zu führen und seinen Besitz abzugeben. Als Mönch hat er von Niederaltaich aus begonnen, den damaligen Nordwald (heute Bayerischer Wald) zu roden und in Rinchnach, wo er die Landschaft wohl als besonders schön sah, gründetet er mit seinen Mönchen im Jahr 1011 ein Kloster. Gunther war ein sehr angesehner und gefragter Mann bei Königen und Kaisern und seine Worte und seine Erscheinung vermochten angeblich sogar Kriege zu verhindern. Später, im Alter von 85 Jahren ging er nach Böhmen, wo er im, für damalige Verhältnisse, sehr hohen Alter von 90 Jahren in Dobra Voda verstarb.
Der Guntherbund Rinchnach e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein besonderes Leben und Wirken bei den Gunther Festspielen der Nachwelt zu überliefern. Hier ein paar Bilder von den Gunther Festspielen in Rinchnach:
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